Also, was heißt das nun für diejenigen unter uns, die gern einmal einen trinken, oder auch zwei oder drei…? Erst einmal, viele der Experimente hinsichtlich Alkohol, Krebs und epigenetischer Mechanismen haben ein verhältnismäßig hohes Niveau an Alkoholgenuss untersucht und die Datenlage ist weniger aufschlussreich in Bezug auf jene, die etwas bescheidenere Gelüste habe. Wir wissen auch aus der Forschung, dass eine folsäurereiche Diät dabei helfen kann, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu verringern, insbesondere Darmkrebs. Für Anregungen gehen Sie doch in unser Epigenetisches Café.

Aber weniger klar ist, ob den Obst und Gemüse-(oder Leber-) Konsum zu steigern, sich mit angereicherten Cerealien einzudecken oder ein Nahrungsergänzungsmittel mit B-Vitamin einzunehmen den krebserregenden Effekten eines Alkoholrauschs entgegenwirken kann. Und bis es einen schnellen und wirkungsvollen Test für die Vorhersage gibt, ob die Gene einer durchzechten Nacht auch Stand halten, legen die Ergebnisse nahe, dass es am besten wäre, den Alkoholkonsum auf ein paar Einheiten pro Tag zu beschränken. Für Frauen sind das ca. 2 Einheiten pro Tag, für Männer drei. Und abhängig davon, ob man denkt, das Glas sei halb leer oder halb voll, kann dieser praktische Online Rechner  dazu benützt werden, herauszufinden wie viel (oder wie wenig) das wirklich ist.

Prost!