Also, welche anderen Therapiehoffnungen gibt es? Ein Lifestylefaktor hat sich als sehr wichtig dabei erwiesen, das Risiko für Alzheimer zu senken: lebensbegleitendes Lernen. Wir wissen bereits seit Jahren aus Populationsstudien, dass zwischen Bildung und Demenz eine Verbindung besteht (Mortimer 1988). Ein Hinweis dafür wurde von einem kanadischen Forschungsteam erbracht, das herausfand, dass zweisprachige Menschen zu 5% weniger anfällig für eine Demenz sind als Menschen, die keine zweite Sprache sprechen können. Ein weiteres, sehr überzeugendes Argument für die offenbar verringerte Wahrscheinlichkeit eine Demenz zu entwickeln, kommt aus der Lebensraum- und Verhaltensanreicherungsforschung bei Tieren.