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Adrian befasst sich mit der DNA-Methylierung, bei der es sich um eine chemische Änderung von DNA handelt, die ein zusätzliches Informationsniveau kodiert, das über die DNA-Sequenz hinausgeht. Die DNA-Methylierung spielt eine bedeutende Rolle beim Gen-Silencing und Adrian hat Proteine entdeckt, die sich an methylierte DNA-Sequenzen binden und diesen Effekt herbeiführen. Mäuse, denen ein solches Protein namens MeCP2 fehlt, entwickeln eine Krankheit, die dem Rett-Syndrom, einer menschlichen neurologischen Funktionsstörung, ähnelt. Adrian untersucht, welche Gene bei Mäusen ohne MeCP2 fehlerhafterweise angeschaltet werden und hofft, dadurch therapeutische Strategien für diese Funktionsstörung zu ermöglichen.