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Obwohl die meisten Zellen im menschlichen Körper die gleiche genetische Information enthalten, gibt es in unserem Körper rund 200 verschiedene Zelltypen. Wie kommt das? Die Antwort liegt darin, dass in den verschiedenen Zelltypen unterschiedliche Gen-Untergruppen angeschaltet sind. Epigenetische Markierungen bestimmen oft, welche Gen-Untergruppen angeschaltet werden. Damit sich ein Embryo zu einem Baby mit all den verschiedenen Zelltypen entwickeln kann, müssen alle vorherigen epigenetischen Markierungen der Eltern, wie zum Beispiel chemische Modifikationen der DNA und ihrer assoziierten Proteine, neu eingestellt werden. Azim untersucht, wie epigenetische Markierungen während eines „epigenetische Reprogrammierung“ genannten Prozesses gelöscht und neu eingestellt werden.