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Die DNA-Methylierung spielt bei der Entwicklung der Säugetiere eine entscheidende Rolle. Methylierungsmuster werden festgelegt, bevor sich ein Embryo entwickelt. Fehler bei der Reprogrammierung während der Entwicklung können zu Krankheiten wie Beckwith-Wiedemann-, Angelman- und Prader-Willi-Syndrom sowie Krebs führen. Jörns Gruppe versucht zu verstehen, wie DNA-Methylierungsmuster entstehen und aufrechterhalten werden. Sie untersucht also epigenetische Mechanismen, die die Prägung (Imprinting) steuern, sowie die Auswirkungen von ART wie zum Beispiel IVF und ICSI auf die genomische Prägung. Des Weiteren arbeiten Jörn und seine Kollegen an der Erstellung epigenomischer Referenzkarten für bestimmte menschliche Chromosomen.