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Während der Entwicklung entscheiden Zellen nicht nur, welche Gene an- und welche ausgeschaltet werden müssen, damit sie sich zum richtigen Zelltyp entwickeln; sie müssen sich außerdem an ihre Entscheidung erinnern, wenn neue Zellen eines bestimmten Typs produziert werden, wie es zum Beispiel bei der Organbildung geschieht. Richard hat herausgefunden, dass diese Entscheidungen davon beeinflusst werden, wo sich ein Gen auf dem Chromosom befindet. Er hat DNA-Sequenzen identifiziert, die bei der Aktivierung oder dem Silencing von Genen helfen können, und untersucht außerdem, ob diese Effekte bei der Entstehung menschlicher Krankheiten eine Rolle spielen.