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Michel ist für seine Bilder mit Schafhinterteilen bekannt und studiert komplexe, von multiplen Genen hervorgerufene Merkmale und ihre Interaktion mit der Umgebung, sowie Gene, die unterschiedliche Auswirkungen haben, je nach dem, ob sie von Mutter oder Vater vererbt werden, was auch als Imprinting (Prägung) bezeichnet wird. Schafe mit großen Hinterteilen entstehen, wenn eine Mutation in der „Callipyge“ oder „schöner Hintern“ genannten Genomregion vom Vater vererbt wird. Interessiert sich Michel wirklich für die Hinterteile von Schafen? Nein, aber er glaubt an die Forschung um des Wissens willen und will ungewöhnliche Vererbungsmuster verstehen – und wenn sich dafür Schafhinterteile anbieten, dann sei es drum!